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Das Tiergesundheitsbarometer



 
 
Massnahmen der Tiergesundheit
Ergebnisse
F.A.Q.




Ergebnisse

 

Seit dem Jahr 2007 wurden für alle 13 Indikatoren der Tiergesundheit die soweit verfügbaren Daten zusammengetragen und die Prozentsätze der Abweichung zwischen den Ergebnissen von zwei aufeinanderfolgenden Jahren berechnet. Unter Berücksichtigung der relativen Relevanz jedes Indikators, drückt der Durchschnitt dieser abweichenden Prozentsätze den Wert des Barometers aus und spiegelt folglich den Zustand der Tiergesundheit wieder.


- Entwicklung


- Ergebnisse des Tiergesundheitsbarometers 2008
- Ergebnisse des Tiergesundheitsbarometers 2009
- Ergebnisse des Tiergesundheitsbarometers 2010
- Ergebnisse des Tiergesundheitsbarometers 2011
- Ergebnisse des Tiergesundheitsbarometers 2012
- Ergebnisse des Tiergesundheitsbarometers 2013
- Ergebnisse des Tiergesundheitsbarometers 2014
- Ergebnisse des Tiergesundheitsbarometers 2015

- Ergebnisse des Tiergesundheitsbarometers 2016

 

ENTWICKLUNG





Trotz einem leichten Rückgang im Jahr 2016, zeigt das Barometer der Tiergesundheit seit dem Jahr 2007 eine positive Entwicklung.




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TIERGESUNDHEITSBAROMETER 2008



Zwischen den Jahren 2007 und 2008 nahm das Tiergesundheitsbarometer leicht ab (- 1,1%). Obwohl eine deutliche Verbesserung hauptsächlich auf Ebene der Sterberate bei den kleinen Wiederkäuern nach der Bluetongue im Jahr 2007 beobachtet werden konnte, lässt sich dieser leichte Rückgang vor allem durch eine verringerte Wachsamkeit für meldepflichtige Krankheiten zurückführen.


Abbildung - Visuelle Darstellung des Barometers der Tiergesungheit. Evolution zwischen 2007 und 2008.
Skala von –70% bis +30%)
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TIERGESUNDHEITSBAROMETER 2009



Verglichen mit 2008 ist das Tiergesundheitsbarometer im Jahr 2009 um + 4,7 % angestiegen. Dies lässt sich hauptsächlich erklären durch eine verbesserte Wachsamkeit für meldepflichtigen Krankheiten und eine gesunkene Sterberate von Fleischschweinen, kleinen Wiederkäuern und Fleischkälbern. Im Jahr 2009 hingegen haben wir einen deutlichen Rückgang der Wachsamkeit, was Aborte bei Rindern betrifft, beobachtet.


Abbildung - Visuelle Darstellung des Barometers der Tiergesungheit. Evolution zwischen 2008 und 2009.
Skala von –30% bis +50%)
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TIERGESUNDHEITSBAROMETER 2010



Zwischen den Jahren 2009 und 2010 stieg das Tiergesundheitsbarometer um + 16,7% an. Hauptgrund ist der Anstieg der Anzahl Betriebe mit einem validierten Eigenkontrollsystem im Sektor der tierischen Primärproduktion und eine verbesserte Wachsamkeit von Aborten bei Rindern nachdem das ,,Protokoll Abortus‘‘ erstellt wurde.


Abbildung - Visuelle Darstellung des Barometers der Tiergesungheit. Evolution zwischen 2009 und 2010.
Skala von –100% bis +200%)
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TIERGESUNDHEITSBAROMETER 2011



Verglichen mit 2010 stieg das Tiergesundheitsbarometer im Jahr 2011 um + 6,5%. Wie in den vorherigen Jahren ist die Anzahl Betriebe mit einem validierten Eigenkontrollsystem angestiegen und die Überwachung der Aborte bei Rindern hat sich verbessert.


Abbildung - Visuelle Darstellung des Barometers der Tiergesungheit. Evolution zwischen 2010 und 2011.
Skala von –10% bis +60%)
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TIERGESUNDHEITSBAROMETER 2012



Im Vergleich zu 2011 wird ein beachtlicher Anstieg von + 14,3 % des Barometers beobachtet. Diese günstige Entwicklung ist hauptsächlich auf eine verbesserte Wachsamkeit für verpflichtende zu meldende Tierkrankheiten und Fehlgeburten bei Rindern, eine Verbesserung des Eigenkontrollsystems in der Tierproduktion und ein Zurückgang der Sterberate bei den Schweinen zurückzuführen.


Abbildung - Visuelle Darstellung des Barometers der Tiergesungheit. Evolution zwischen 2010 und 2011. Skala von -20% bis +140%)
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TIERGESUNDHEITSBAROMETER 2013



Im Vergleich zu 2012 konnte ein leichter Rückgang (- 2,0%) des Barometers der Tiergesundheit im Jahr 2013 festgestellt werden. Dieser Ergebnis ist auf die Schwankungen mehrerer Indikatoren, sowohl negativ als auch positiv, zurückzuführen. Die Antibiotika-Empfindlichkeit der E. coli Indikator Keime bei Geflügel, Schweinen, jungen Rindern und Schlachtkälbern und die Anzahl Niederlassungen mit einem validierten oder zertifizierten Eigenkontrollsystem für die tierische Primärproduktion entwickeln sich positiv. Außerdem ist die Sterberate von Schlachtschweinen und -kälbern sowie die Anzahl beschlagnahmter Geflügelschlachtkörper gesunken. Die Notifizierung von meldepflichtigen Tierkrankheiten im allgemeinen und insbesondere von Aborten bei Rindern hat sich negativ entwickelt. Dies könnte zurückzuführen sein auf eine gesunkene Wachsamkeit vor Ort und/oder auf die Tatsache, dass die Wirkung des ausgebrochenen Schmallenberg-Virus auf den Anstieg der Anzahl Abort-Notifizierungen von Rindern im Jahr 2012 zwischenzeitlich vorüber ist. Die Sterberate bei den kleinen Wiederkäuern bleibt hoch und ist im Jahr 2013 noch angestiegen. Auch auf Ebene der Inspektionen in der tierischen Primärproduktion, insbesondere die Kontrolle der Rückverfolgbarkeit, sind die Ergebnisse ungünstiger als im Jahr 2012. Letztere sind größtenteils die Folge von ungünstigen Inspektionsergebnissen in Bezug auf die Kennzeichnung und Registrierung von Schafen, Ziegen und Hirschen.


Abbildung - Visuelle Darstellung des Barometers der Tiergesungheit. Evolution zwischen 2012 und 2013. Scala von -100% bis +60%)
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TIERGESUNDHEITSBAROMETER 2014



Verglichen mit 2013 stieg das Barometer der Tiergesundheit im Jahr 2014 um + 12% an. Die Indikatoren der Notifizierungen (sowohl Krankheiten mit Meldepflicht als auch Aborte bei Rindern) haben sich positiv entwickelt, was als eine Verbesserungder Überwachung von Tierkrankheiten angesehen wird. Der Indikator bezüglich der Sensibilität von Indikator-Keimen E. coli bei Geflügel, Schweinen, jungen Rindern und Schlachtkälbern hat sich auch ganz klar positiv entwickelt.

Die Indikatoren bezüglich der Sterberate von Fleischschweinen und Inspektionen zur Rückverfolgbarkeit in der tierischen Primärproduktion haben sich negativ entwickelt. Diese letztere Entwicklung ist vor allem auf die weniger positiven Ergebnisse von Inspektionen bezüglich der Identifizierung und Registrierung von Schafen, Ziegen und  Cervidae zurückzuführen.




Abbildung - Visuelle Darstellung des Barometers der Tiergesungheit. Evolution zwischen 2013 und 2014. Scala von -10% bis +80%)
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TIERGESUNDHEITSBAROMETER 2015



Im Vergleich zu 2014 wurde im Jahr 2015 global keine Veränderung (0%) des Barometers der Tiergesundheit festgestellt, was nicht bedeutet, dass keine Änderungen auf Ebene der einzelnen Indikatoren stattgefunden haben. So hat sich der Indikator bezüglich der Sensibilität auf Antibiotika von Indikator-Keimen E. coli bei Geflügel, Schweinen, jungen Rindern und Schlachtkälbern sehr deutlich positiv entwickelt. Der Indikator bezüglich der Notifizierung von Aborten bei Rindern ist ebenfalls angestiegen, was als eine verbesserte Überwachung von Tierkrankheiten interpretiert wird.

Die Anzahl Notifizierungen von meldepflichtigen Tierkrankheiten hat sich jedoch negativ entwickelt, was erneut eine verringerte Überwachung von meldepflichtigen Tierkrankheiten zu Tage bringt.

Schlussfolgernd ist zu sagen, dass der Indiktator für die Inspektion des tierischen Wohlbefindens nicht mehr berechnet werden konnte, da die Kontrollzuständigkeit für das tierische Wohlbefinden kürzlich den Regionen übertragen wurde und folglich das vorherige Punktesystem der FASNK nicht mehr angewendet wird.




Abbildung - Visuelle Darstellung des Barometers der Tiergesungheit. Evolution zwischen 2014 und 2015. Scala von -25% bis +15%)
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TIERGESUNDHEITSBAROMETER 2016



Im Jahr 2016 ist beim Barometer der Tiergesundheit ein leichter Rückgang (-0,8 %) im Vergleich mit 2015 zu verzeichnen. Dafür verantwortlich ist eine ungünstige Entwicklung folgender Indikatoren: die Antibiotika-Empfindlichkeit von E.coli Keimen bei Geflügel, Schweinen, jungen Rindern und Schlachtkälbern, die Sterblichkeit bei kleinen Wiederkäuern und die Notifizierung von Aborten bei Rindern.  Des Weiteren fällt auf, dass der Indikator bezüglich der Anzahl Niederlassungen mit einem validierten Eigenkontrollsystem im Sektor der Primärproduktion das zweite Jahr in Folge leicht gesunken ist.  Der Indikator für die Inspektionen der Rückverfolgbarkeit ist ebenfalls das fünfte Jahr in Folge leicht gesunken. 

Die Anzahl Notifizierungen von meldepflichtigen Tierkrankheiten hat sich allerdings positiv entwickelt, was auf eine bessere Überwachung von meldepflichtigen Tierkrankheiten hindeutet. 

Abschließend wird bemerkt, dass der Indikator für die Inspektion vom Wohlbefinden des Tieres wie bereits im Jahr 2015 nicht mehr berechnet werden konnte, da die Regionen seit kurzem für die Überwachung des Wohlbefindens des Tieres verantwortlich sind und das frühere Punktesystem der FASNK nicht mehr angewendet wird. 




Abbildung - Visuelle Darstellung des Barometers der Tiergesungheit. Evolution zwischen 2015 und 2016 Scala von -30% bis +60%)
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Unsere Aufgabe ist es, die Sicherheit der Nahrungsmittelkette und die Qualität unserer Nahrungsmittel zu überwachen, um die Gesundheit der Menschen, Tiere und Pflanzen zu schützen.

Druckversion   |   Änderungsdatum 28.06.2017   |   Nach oben


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