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Achtung : Die deutsche Fassung der Website der Föderalagentur enthält nur einen Teil der Informationen, die in der französischen oder niederländischen Fassung verfÜgbar sind.



 


Informationen zur Nahrungsmittelkette (INK) : Geflügelsektor


 

Für jedes Geflügel oder jedes Los Geflügel, das in den Schlachthof gesendet wird, muss jeder Halter dem Betreiber des Schlachthofes die ,,Informationen zur Nahrungsmittelkette’’(INK) mitteilen. Der Tierhalter muss zu diesem Zweck sein Betriebsregister auf dem neuesten Stand halten was die benötigten Angaben betrifft.

   
  Ab wann wird dieses System angewendet ?
     
  Wann müssen diese Informationen dem Schlachthof mitgeteilt werden ?
     
 

In welcher Form muss der Tierhalter diese Informationen mitteilen ?

     
  Auflistung der Mindestangaben, die dem Betreiber des Schlachthofes mitgeteilt werden müssen.
     
  Rundschreiben der FASNK in Bezug auf die INK im Sektor Geflügel
     
  INK und innergemeinschaftlicher Handel
     


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Ab wann wird das System angewendet ?

 

Das System wird seit dem 01.01.2006 angewendet, aber ein neues Formular ist seit dem 30. November 2010 in Anwendung. Es besteht ein Muster für Masthähnchen und eins für anderes Geflügel.



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Wann müssen die Informationen dem Schlachthof mitgeteilt werden ?

  Im Prinzip 24 Stunden im Voraus.


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In welcher Form muss der Tierhalter diese Informationen mitteilen ?

 

Er kann wählen zwischen dem Papierformular oder dem elektronischen Formular.

Wenn man sich für die Übermittlung des Papierformulares entscheidet, muss folgendermaßen vorgegangen werden: das Standardformular muss ausgedruckt werden und als Papierformular verwendet werden. Es muss darüber hinaus ausgefüllt werden (gültig während maximal 7 Tagen) und dem Schlachthof 24 Stunden im Voraus übermittelt werden.

Bei der elektronischen Datenübermittlung kann auch die Art des Standardformulars verwendet werden. Nach Fertigstellung auf dem Bildschirm kann es an den Schlachthof geschickt werden. In diesem Fall ist keine Unterschrift erforderlich. Es kann jedoch auch ein anderes elektronisches Design verwendet werden (z.B. ein vom Schlachthof angefordertes Standardformular), sofern es alle in dem nachstehenden Standardformular verlangten Angaben enthält.

Darüber hinaus und unter der Voraussetzung, dass das “INK-Dokument Brathähnchen” von Belplume (FR) alle Informationen der INK enthält, die im ministeriellen Erlass festgelegt sind, wird es auch von der FASNK als INK-Formular akzeptiert.



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Auflistung der Mindestangaben, die dem Betreiber des Schlachthofes mitgeteilt werden müssen (bei Zweifel, kontaktieren Sie den Betriebstierarzt.)



 
1. Informationen in Bezug auf Tierarzneimittel oder andere Behandlungen.

Für alle verabreichten Arzneimittel und für alle Futterzusatzstoffe, die eine obligatorische Wartezeit haben, (insbesondere Fütterungsarzneimittel) :
      - die Namen ;
      - die Daten oder Verabreichungszeiträume ;
      - die Dauer der Wartezeit (in Tagen angeben).

Auf welchen Zeitraum beziehen sich diese Informationen ?

  • die 6 letzten Wochen vor der Schlachtung
   
   
2. Informationen in Bezug auf das Auftreten von Krankheiten, die die Sicherheit des Fleisches beinträchtigen könnten.

  • Welche Elemente müssen mitgeteilt werden ?
    1. Die Krankheitsanzeichen und festgestellten Erkrankungen bei Tieren, die in den Schlachthof zum Schlachten versendet werden. Zum Beispiel :
      • allgemeine klinische Anzeichen: Abmagerung, Appetitlosigkeit, Schläfrigkeit, Wachstumshemmung, ...
      • Atembeschwerden, …
      • motorische Störungen
      • Hautveränderungen, Federverlust
      • Verdauungsbeschwerden: Diarrhö, ...
      • Produktionsrückgang
      • Sterblichkeit im Betrieb
    2. Wenn bekannt: Meldung der Diagnosen und/oder Krankheitserreger (z.B mithilfe von ausgeführten Analysen im Rahmen des Monitoringprogramm).
  • Müssen alle Krankheitsfälle und Sterblichkeiten gemeldet werden ?

    Bei allen anderen Krankheitsfällen und Sterbefällen: der mit der epidemiologischen Überwachung beauftragte Tierarzt muss um Rat gefragt werden.  Im Rahmen dieser Überwachung und aufgrund seiner Kenntisse des Verlaufs im Betrieb, kann der Tierarzt einen richtungsgebenden Rat geben über die Notwendigkeit den Krankheitsfall/Todesfall zu melden oder nicht geben.

    Auf welchen Zeitraum müssen sich die Informationen beziehen ?

    Diese Informationen müssen sich auf den Zeitraum von den letzten 6 Wochen vor der Schlachtung beziehen.
   
   
3. Die Analyseresultate der Labore, die von Belang sein können zum Schutze der Volksgesundheit.

    Es handelt sich um die Ergebnisse der Laboranalysen, die Krankheitserreger, chemische Substanzen und Kontaminanten (z.B. Dioxin, Kadmium) aufweisen können.


    Welche Krankheitserreger sind relevant ?
    • Bakterien: Salmonella : zoonotische Krankheitserreger, namentlich enteritidis und typhimurium
    • E Coli
    • Pasteurella multocida
    • Clostridium perfringens
    • Mycoplasma sp
    • Staphylococcus aureus


Achtung: im Rahmen der Meldepflicht der Informationen zur Nahrungsmittelkette im Schlachthof ist es nicht Pflicht, alle vorher erwähnten Krankheitserreger aufzuspüren. Die Resultate der bekannten Tests (Diagnose) müssen dem Schlachthof jedoch mitgeteilt werden.

   
   
4. Die Produktionsangaben, wenn sie das Auftreten von Krankheiten aufdecken können.

Der Prozentsatz der gesamten Sterberate, wenn letzterer den Prozentsatz der normalen Sterberate überschreitet.
   
   
5. Die Angaben des Tierarztes, welcher normalerweise die Tiere aus dem Ursprungsbetrieb behandelt.

Die Angaben des mit der epidemiologischen Überwachung beauftragten Tierarztes.

   
   
6. Zusätzliche Angaben.

  • Angaben des Zuchtbetriebs :
    • Pflichtangaben :
      • Name und Telefonnummer des Verantwortlichen
      • Adresse der Herde
      • Herdennummer
    • fakultative Angaben: elektronische Adresse und/oder Faxnummer des Verantwortlichen.
  • Die Anzahl Tiere, die in den Schlachthof versendet werden
  • das vorgesehene Datum für die Versendung der Tiere in den Schlachthof
  • Die Zuchtdichte, die über 33 kg/m2 (Masthähnchen)
  • Rundlauf Belplume: Zertifikat Belplume oder gleichwertiges Dokument IKB Kip von den Niederlanden


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Rundschreiben der FASNK in Bezug auf die INK im Geflügelsektor

 
  • Rundschreiben in Bezug auf die "Informationen zur Nahrungsmittelkette" für Geflügel (PCCB/S2/570888)


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INK und innergemeinschaftlicher Handel

 
1.

Für die Versendung von Geflügel von einem Mitgliedsstaat der EU in einen belgischen Schlachthof: die zuständigen Behörden der Mitgliedsstaaten, von denen aus die Tiere nach Belgien versendet werden, sind über das belgische Standardformular informiert worden mit der Bitte, dass die Exporteure, die nach Belgien exportieren, dieses Formular ausfüllen müssen. Die Formulare der Länder, die versenden, werden ebenfalls übergangsweise akzeptiert bis das Ergebnis der gemeinschaftlichen oder formellen bilateralen Abkommen zwischen den betroffenen Mitgliedsstaaten bekannt wird.

2.

Für die Versendung von Geflügel aus Belgien in einen Schlachthof, der sich in einem anderen Mitgliedsstaat der EU befindet: das Formular des Mitgliedsstaates wird verwendet. Die Formulare werden nach Bekanntgabe auf der Webseite der FASNK veröffentlicht. Wenn keine besondere Regelung besteht kann das belgische Verfahren angewendet werden.



     


Unsere Aufgabe ist es, die Sicherheit der Nahrungsmittelkette und die Qualität unserer Nahrungsmittel zu überwachen, um die Gesundheit der Menschen, Tiere und Pflanzen zu schützen.

Druckversion   |   Änderungsdatum 09.01.2018   |   Nach oben


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